Montag, 10. August 2015

Kylemore Garden

Kylemore Abbey
On the way to the Victorian Walled Garden
The Head Gardener's House




Trees are planted closely to the walls
One of my favorite flowers: peonies

Vergangenen Monat durfte ich eine Woche lang meine Mittagspause in dem bezaubernden Viktorianischen Garten der Kylemore Abtei verbringen. Das war mindestens genauso toll wie eine Woche lang unterrichtet werden von einer dort ansässigen Benediktiner Nonne in Sachen Musikerziehung an Grundschulen.

Schwester Karol O' Connor hat nach einem Studium der Musik in Ungarn ihre eigene Musikpädagogik entwickelt. Ihr Konzept nennt sich "Music is Fun". Und es hat tatsächlich Riesenspaß gemacht, von ihr unterrichtet zu werden. Ich habe in dieser kurzen Zeit mehr über Musik gelernt als in zwölf Jahren Schule.


Schwester Karols Konzept baut auf der Lehre des Ungarn Zoltán Kodálys auf. Seine Methode integriert Bewegung in die Musikerziehung. Einen Ansatz, den ich als Tanzpädgogin natürlich sehr ansprechend finde. Daher zeigte sie uns verschiedene Bewegungsübungen und kleine Tänze zur Stärkung des Rhythmusverständnisses - und Gefühls. Viele Ideen werde ich in meinen Unterricht aufnehmen.

Der Viktorianische Garten wurde zur selben Zeit wie das Schloss errichtet (1867-1871) und zwar von dem Engländer Mitchell Henry für dessen Familie. Seit 1920 befindet sich das Schloss in den Händen der Benediktinerinnen, daher die Umbenennung des Schlosses in Abtei. 


Um von der Abtei zum Garten zu gelangen, läuft man ungefähr 20 Minuten. Für den Bau des Gartens wurde der wärmste und hellste Platz des Anwesens gesucht. Fündig wurde man an der Südseite des Dúchruach Berges. Diese erlaubt zudem durch ihre Hangneigung das Abfließen von Regenwasser, eine Notwendigkeit in diesem niederschlagsreichen Gebiet. Die Mauern des Garten schützen außerdem vor Wind, Tier und früher sicher auch dem einen oder anderen ungebetenen "Erntehelfer".  

Ich bin ja von dem Mauerwerk ganz begeistert, hat es doch nicht nur eine schützende Funktion, sondern auch eine dekorative. Zudem ist "The Wall", die Wand, auch eine der Bewegungsgrundformen Labans.

Wir erinnern uns, dass wir mit unserem Körper auch eine flache und weite Form machen können. Ich hatte dazu schon mal hier geschrieben. Demnächst vielleicht mal ein paar Bilder von mir, weil ich mir gut vorstellen kann, dass diese Beschreibung verwirrend ist.

Bis dahin viel Freude beim Anschauen meiner Fotos und eventuell ganz viele Fotos vom eigenen Garten machen!



Last month I was able to spend my lunch in the beautiful garden of Kylemore Abbey. This was as great as being taught in music education by the local Benedict Nun Sister Karol.

Sister Karol O'Connor studied music pedagogy in Hungary. When she returned to Ireland she developed her own music education programme for primary school children. It is called "Music Is Fun". And it was indeed a pleasure to be part of this course where I learned more about music than during my 12 years at school!


Her methodology is strongly influenced by Zoltán Kodálys. His pedagogy involves movement of the whole body into music education, especially rhythmical exercises.

Therefore, Sister Karol presented us teachers with plenty of movement ideas that can be used during music lessons, or as in my case for rhythmic lesson in my dance teaching. It was very inspiring and I will definitely use many of her ideas in my classes.

The Victorian Walled Garden was erected at the same time as the castle namely between 1867-1871 by Mitchell Henry. The estate was given to the Benedictine Nuns in 1920.


As the Connemara landscape is very rough and boggy, the garden was built on the south slope of the Dúchruach mountain. This is obviously the warmest and brightest place of the whole estate plus the hill slope allows for drainage. Additionally, the walls surrounding the 6-acre garden shelter plants and trees from strong winds as well as animal and formerly human intruder.

Beside the protective purpose of the walls, they are very decorative. Don't you think? I like the walls because they remind me of one of Laban's body shapes called "the Wall". I wrote already about it here. But I thought this is a nice reminder that we are also able to make wide and open shapes with our bodies. 

I am planning to show you some pictures of me in this shape, because I know this body shape concept sounds very funny to anyone who is not familiar with Laban. 

But oh, it is so much fun!

Until then enjoy my pictures of the garden and take lots pictures of your garden! 


Happy gardening week!


This post is part of the series "MakroMontag" and "Bunt ist die Welt". You will find lots of beautiful photography on both blogs!



Kommentare:

  1. Wunderschön! Danke dir fürs Mitnehmen. Liebe Grüsse Erika

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    1. Aber doch sehr gerne! Liebe Grüße an Dich, Erika!

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  2. Was für ein schöner Ort...jetzt habe ich Fernweh...LG Lotta.

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